Zwölf Athletinnen und Athleten, drei Staffeln und ein gemeinsames Ziel: integrative Inklusion im regulären Wettkampfsport erproben.

Am 30. Oktober 2026 steht für unsere HYROX-Abteilung ein besonderer Entwicklungsschritt bevor. Bei HYROX Hamburg gehen wir mit drei integrativen Inklusionsstaffeln in den Kategorien Mixed, Women und Men offiziell an den Start. Zwölf adaptive und nicht-adaptive Athletinnen und Athleten, also Menschen mit und ohne Behinderung beziehungsweise Einschränkung, nehmen gemeinsam am regulären Wettkampf teil. Für Alle gelten dieselben Regeln.

Von der Projektidee zur offiziellen Wettkampfteilnahme

Hinter diesem Vorhaben steht unser ehrenamtliches Charity- und Non-Profit-Projekt „Inklusion mit & durch HYROX“, das von Madlen Kanter und Sarah-Luisa Lehmann gegründet wurde. Seit über drei Jahren entwickeln und erproben wir sportpädagogische Ansätze, um Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenzubringen und ihnen gemeinsame sportliche Erfahrungen zu ermöglichen.

Mit der Gründung unserer HYROX-Vereinsabteilung im November 2023 haben wir dafür eine feste Struktur innerhalb des Vereinssports geschaffen.

Unsere Arbeit reicht inzwischen weit über Spremberg hinaus. Wir sind regional und überregional vernetzt und arbeiten auch grenzüberschreitend mit Partnern in Polen zusammen. Gemeinsame Begegnungen, Workshops, Trainingsangebote und Projekte bilden die Grundlage unserer kontinuierlichen Entwicklungsarbeit.

HYROX unterstützt den nächsten Entwicklungsschritt

Während HYROX weltweit immer mehr Menschen begeistert, möchten wir zeigen, welche Möglichkeiten dieser Sport auch für integrative Inklusion bietet. Durch die offizielle Zusammenarbeit mit HYROX erhalten wir die Gelegenheit, unseren Ansatz erstmals in dieser Form mit drei integrativen Staffeln im regulären Wettkampf zu erproben.

Unsere zwölf Athletinnen und Athleten haben sich auf Anfrage freiwillig für die Teilnahme entschieden. Dabei ist ganz von selbst eine nahezu ausgeglichene Zusammensetzung von etwa 50 Prozent adaptiven und 50 Prozent nicht-adaptiven Teilnehmenden entstanden. Eine solche Verteilung war nicht vorgegeben.
Die drei Staffeln starten in den regulären Wettkampfkategorien und nicht in einer gesonderten Inklusionswertung.

Ein sportpädagogisches Pilotvorhaben

Wie kann integrative Inklusion im regulären Wettkampfsport gelingen?
Genau dieser Frage möchten wir in Hamburg nachgehen.
Wir wissen noch nicht, welche Erfahrungen wir sammeln und welche Herausforderungen uns begegnen werden. Gerade deshalb ist dieses Vorhaben für unsere weitere Projektentwicklung so wertvoll. Wir möchten beobachten, Erfahrungen reflektieren und daraus neue Erkenntnisse für unsere sportpädagogische Arbeit gewinnen. Unser gemeinsamer Leitsatz lautet: „Wir warten aufeinander – kein Druck.“ Dabei möchten wir auch anderen Menschen Mut machen, eigene sportliche Möglichkeiten zu entdecken, Neues auszuprobieren und sich den Einstieg in den Wettkampfsport zuzutrauen.

Gemeinsam weiterentwickeln

Für uns ist Hamburg kein Abschluss, sondern ein weiterer Schritt innerhalb einer langfristigen Projektarbeit. Die gewonnenen Erfahrungen möchten wir mit Athleten, Trainern, Vereinen und unseren Kooperationspartnern teilen. Unser Ziel ist es, integrative Inklusion gemeinsam weiterzuentwickeln und zusätzliche Möglichkeiten der Teilhabe im Sport zu schaffen. Wir freuen uns auf drei besondere Staffeln, viele Begegnungen und die Erfahrungen, die wir aus Hamburg mitnehmen werden.

Begleitet uns auf diesem Weg und verfolgt unsere drei Inklusionsstaffeln bei HYROX Hamburg am 30. Oktober 2026!

#WIRlebenINKLUSiON