
Am vergangenen Wochenende stand Beeskow ganz im Zeichen des Goju-Ryu-Karate. Unsere Sportfreunde richteten ihren traditionellen Sommerlehrgang aus, der Karateka aller Alters- und Leistungsstufen zusammenführte und mit einem hochkarätigen Trainerteam begeisterte.
Mit Martina Lohmann, Christian Schulze, Christian Winkler, Thomas Richtsteig und Wilson Sturm konnten erfahrene und renommierte Referenten gewonnen werden, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein abwechslungsreiches und lehrreiches Programm boten. Jede Einheit setzte eigene Schwerpunkte und eröffnete neue Perspektiven auf das Karate – von technischen Feinheiten bis hin zu praktischen Anwendungen.
Das Wochenende war geprägt von Respekt, gegenseitiger Wertschätzung und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Ganz im Sinne der Goju-Ryu-Philosophie wurde nicht nur trainiert, sondern auch voneinander gelernt. Die Trainer vermittelten zahlreiche Impulse für das eigene Heimtraining und zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig Karate sein kann.
Besonders spannend waren die Einheiten zu Partnerformen wie Ura- und Nahkampfformen, bei denen Timing, Distanzgefühl und Zusammenarbeit im Mittelpunkt standen. Ebenso boten verschiedene Drills wertvolle Anregungen, um Bewegungsabläufe zu festigen und Reaktionen zu schulen. Auch Elemente aus dem Bodenkampf erweiterten den Horizont vieler Teilnehmer und zeigten, wie vielseitig Selbstverteidigung gedacht werden kann.
Natürlich kamen auch die klassischen Inhalte nicht zu kurz. Intensive Kata-Einheiten ermöglichten einen tieferen Einblick in Technik, Rhythmus und Anwendung. Für besondere Abwechslung sorgte das sogenannte „Soundkarate“, das bei sommerlichen Temperaturen allen Beteiligten einiges abverlangte, gleichzeitig aber für viele schmunzelnde Gesichter und eine besondere Atmosphäre sorgte.
Doch ein erfolgreicher Lehrgang lebt nicht allein vom Training. Neben den sportlichen Herausforderungen blieb ausreichend Zeit für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten. Ob bei Spielen, beim Baden oder in den vielen Gesprächen zwischen den Trainingseinheiten – überall war das harmonische Miteinander spürbar. Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich Kinder, Jugendliche und Erwachsene miteinander agierten und als Team zusammenwuchsen. Hier zeigte sich einmal mehr, dass Karate weit mehr ist als Sport: Es verbindet Menschen über Alters- und Leistungsgrenzen hinweg.
Am Ende des Wochenendes nahmen die Teilnehmer nicht nur neue technische Erkenntnisse und zahlreiche Trainingsideen mit nach Hause, sondern auch viele schöne Erinnerungen an gemeinsame Stunden, inspirierende Begegnungen und eine besondere Gemeinschaft.









