
Der letzte Bundesliga – Kampftag 2026 ist Geschichte und hatte es nochmal in sich. Unser Männer mußten zum 4maligen Deutschen Meister dem Hamburger Judoteam, und wollten unsere Jungs doch noch auf den Final Four Zug aufspringen, mußte dringend ein Sieg her und gleichzeitig der amtierende Deutsche Meister UJKC Potsdam Federn lassen. In der mittlerweile 10jährigen Bundesligageschichte in der Beletage des Judosports konnten unsere Jungs noch nie gegen Hamburg gewinnen. „Hamburg ist das einzige Team der Liga, gegen die wir noch nie gewonnen haben. Heute wollen wir Geschichte schreiben und so zumindest unsere Hausaufgaben für das Final Four erledigen.“ so Trainer Mike Göpfert kurz vor dem Kampf. Und seine Männer legten los wie die Feuerwehr. Kapitän Luc Meyer sorgte mit einem herrlichen Ippon für die 1:0 Führung. Maximilian Standke erhöhte auf 2:0 wobei die Hamburger keinen 60Kg Athleten auf die Matte stellen konnten. Danach war es Viktor Becker der mit seinem Sieg im Golden Score auf 3:0 erhöhte. Für Mark Volz gab es nach seiner langen Verletzungspause kein gelunges Debüt und Hamburg verkürzte auf 1:3. Oleksii Boldyriev stellte mit seinem vorzeitigen Sieg den alten Abstand aber wieder her. Danach mußten auch unsere Jungs eine Gewichtsklasse abschenken, da alle 100 Kilokämpfer unterwegs bzw verletzt waren. Leider ging auch die letzte Begegnung der Hinrunde nach Hamburg und so stand es zur Pause knapp 3:4 für unsere Männer. Trainer Mike Göpfert war mit der Hinrunde zufrieden und tauschte auch nur die 3 geforderten Kämpfer aus. So waren es wieder Kapitän Luc Meyer und Maximilian Standke die mit Ihren Siegen auf 3:6 stellten und den Weg für den wichtigen Auswärtssieg ebneten. Lenny Prahl sorgte mit einem herrlichen Konter für großen Jubel im Spremberger lager. Sein Sieg war so wichtig für die Mannschaft und bedeutete schonmal Punkt Numer 7 und zumindest das Unentschieden. Youngster Melvin Noack, der vorige Woche gegen die SUA Witten sein erfolgreiches Debüt gab, machte den Sack zu und erhöhte spektakulär auf 3:8. Erik Heinemann erhöhte mit seinem Sieg, in der für Ihn ungewohnten 90Kg Gewichtsklasse sogar auf 3:9. Danach stellte sich Oleksii Boldyriev in den Dienst der Mannschaft und kämpfte bis 100Kg. Oleksii machte einen starken Kampf und ging sogar bis in den Golden Score und hatte die Überraschung schon in der Hand. Am Ende blieb es bei den 9 Punkten für unser Jungs und wir konnten somit den Fluch von Hamburg endlich besiegen. Da aber Potsdam fast zeitgleich die Bottroper Jungs mit 10:4 aus der Halle fegte, war trotz dieses fantastsichen Ergebnisses der Traum vom Finale geplatzt. „Wir können stolz auf unsere Jungs und auch auf die Saison sein. Wir haben in Potsdam dem amtierenden Deutschen Meister einen Punkt abgeknöpft, wir haben endlich Hamburg bezwungen und schlussendlich mit Platz 3 nur knapp das Finale verpasst.“ so Präsident Dirk Meyer





