Beim Bundessichtungsturnier in Erfurt gingen über 500 Judoka der Altersklase u16 auf die Matte. Mit dabei unser Nordostdeutscher Meister der u15 Ferdinand Völker. Unter den Augen der u18 Bundestrainer hatte Ferdinand gleich zum Auftakt des Wettkampfgeschehens eine schwierige Aufgabe zu lösen. Insgesamt 16 Minuten stand der noch 13jährige Sportschüler in seinem ersten Kampf auf der Matte und hatte damit das längste Duell dieser Veranstaltung. Der zweite Kampf ging über die „normale“ Kampfzeit von 4 Minuten und Ferdinand stand im Viertelfinale. Auch dieses Duell gewann Ferdi mit einer kleiner Wertung. Das Halbfinale ging wiederum in die Verlängerung und diesmal mußte „Ferdi“ nach über 10 Minuten eine knappe Niederlage hinnehmen. Etwas gezeichnet von seinen 4 Begegnungen ging Ferdinand in den Kampf um die Bronzemedaille, doch unser Leichtgewichtler zeigte seine Kämpferqualitäten und belohnte sich mit dem bisher größten Erfolg seiner noch jungen Laufbahn und der Bronzemedaillen beim größten und wichtigsten Nachwuchsturnier Deutschlands.

Herzlichen Glückwunsch!

Foto: der etwas lädierte aber erfolgreiche Ferdinand Völker mit seinem stolzen Papa, der bei großen Turnieren fast immer mit dabei ist.