Landesliga – Team setzt Ausrufezeichen

Team Lausitz startet mit zwei Siegen in die neue Saison

Mit zwei Siegen, einer Niederlage und sowie einem Statement starten die Lausitzer Judoka der Kampfgemeinschaft HSV Cottbus und KSC ASAHI Spremberg in die neue Landesliga Saison.

Auftaktgegner der Lausitzer Judoka war die Kampfgemeinschaft RSV Eintracht / PSV Frankfurt. Mit einer 1:4 Niederlage erwischten die Lausitzer keinen guten Start. Lediglich Mathias Völker besiegte, seinen ehemaligen Mannschaftskameraden aus gemeinsamen Bundesliga Zeiten in Spremberg, Henry Glock  vorzeitig mit Ippon. Der eigentlich im 90 Kilo Limit ansässige Völker bewegte den deutlich schwereren Glock über die gesamte Kampfdauer, knöpfte ihm einen halben Punkt ab und schickte ihn letztendlich mit 3 Verwarnungen völlig frustriert von der Matte.

Gegen den alten Rivalen Motor Babelsberg war es beim Stand von 2:2 der erst 16jährige Debütant Phumpanya Mazur, der mit einem herrlichen Ippon den 3:2 Sieg klar machte. Die beiden anderen Punkte holten der Spremberger Hannes Vetter und der wieder genesene Cottbusser Paul Lohmann. Anschließend zwangen unsere Judoka den JSV Bernau mit 4:1 in die Knie. Hannes Vetter und Paul Lohmann stellten die Weichen wieder auf Sieg ehe wiederum ein Debütant Stefan Niebuhr den Sack zu machte. Den Vierten und letzten Punkt an diesem Tage holte das „Küken“ Phumpanya Mazur.

Die letzte Begegnung des 1. Kampftages sollte gegen den ehemaligen 1. Bundesligisten JC 90 Frankfurt/Oder über die Bühne gehen. Der mit Kaderathleten gespickte ehemalige 3fache Deutsche Mannschaftsmeister nutzte gnadenlos das, nicht nur vom Team Lausitz infrage gestellte, Ligastatut aus und stellte eine Mannschaft auf die Matte, die durchaus auch in der Bundesliga hätte bestehen können. Zuviel für die Lausitzer Freizeitsportler. Nur 3 der üblicherweise 5 Kämpfer stellten sich auf die Matte und schenkten ihre Begegnungen ab. „wir wollten als Mannschaft ein Zeichen setzen und hoffen die Sportler und Funktionäre verstehen das. Die Politik auf Landesliga Ebene ist für uns nicht nachvollziehbar. Gehört die Landesliga doch zum Freizeit- und Breitensport und da haben aus unserer Sicht Kaderathleten nichts zu suchen.“ so Florian Kadach über diese doch sehr aussergewöhnliche Aktion der sonst so sportlich fairen Judoka

Foto: Mathias Völker mit einem herrlichen Schulterwurf

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