überragender Triumph im Spremberger Hexenkessel

unserI Judoka fegen die Hertha mit 11:3 von der Matte

 

Unsere vom Verletzungspech arg gebeutelten Judoka sind wieder einmal über sich hinaus gewachsen. Mit 11:3 siegten die ASAHI Recken überraschend deutlich gegen den Tabellendritten Hertha Walheim. „die Mannschaft hat heute einmal mehr gezeigt, was bei uns alles möglich ist. Ich bin wahnsinnig stolz und auch etwas erleichtert wie wir das heute gemeistert haben.“ erklärt ein sichtlich zufriedener Trainer Michael Rex.

Bereits zur Halbzeit führten unsere Judoka mit 5:2. Sebastian Bähr, Pascal Meyer und die beiden polnischen Kämpfer Aleksander Beta und Damian Szwarnowiecki siegten deutlich und hatten jederzeit ihre Gegner im Griff. Der erst 20jährige Vladislav Gavrilov holte dann im Golden Score sogar noch Punkt Nummer Fünf und zog so den Walheimern den Zahn. Freude herrschte natürlich auch in Leipzig auf Schloss Mölkau, wo Trainer Göpfert seine Hochzeit feierte und über den Livestream bestens informiert war.

Nach der Pause erhöhten dann wieder unser Schwergewichtler Sebastian Bähr und Aleksander Beta auf ein zwischenzeitliches 7:3. Den vorentscheidenden Achten Punkt holte der eingewechselte Lucas Gerlach gegen den Moldawier R. Pogreban. Als dann auch noch der 18jährige Debütant Robin Bahlo und der 20jährige Valentin Kiesche siegten, brachen alle Dämme in Spremberg. Die ca. 350 Zuschauer peitschten so dann auch noch den polnischen Neuzugang Szwarnowiecki zu seinem zweiten Sieg und dem 11:3 Endstand. Unsere Jungs rutschen damit in der Tabelle auf Platz 6 um einen nach vorn.

Es gab aber noch 3 weitere Helden, die bisher nicht erwähnt werden konnten, an diesem Kampftag. Die 73Kg Kämpfer Johannes Limmer, Max Henke und Rico Buchwalter wollten natürlich auch kämpfen  und waren heiß auf einen Einsatz im Spremberger Hexenkessel. Doch zu Gunsten der Mannschaft blieben Sie draußen und ermöglichten so Aleksander Beta zwei Einsätze. Trainer Michael Rex verzichtete dann auch darauf einen dieser Athleten ins 90 Kg Limit zu schieben (Wir konnten leider keinen 90er auf die Waage stellen) um Sie vor eventuellen Verletzungen zu schützen.

„die Jungs sind noch so jung und sollen natürlich im Einzel weiter nach vorne kommen. Die werden schon noch Ihre Einsätze bekommen. Ein Lob muss ich aber noch an Johannes Kruse loswerden. Auch  er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist in die nicht besetzte Gewichtsklasse bis 90 aufgerückt.“ erklärt ein stolzer Trainer Micha Rex

Der nächste Kampftag findet bereits diesen Samstag in Witten statt. Der verletzte Maximilian Zimmermann wird dann hoffentlich wieder mit von der Partie sein aber dafür wird jetzt auch noch Michel Daue mehrere Wochen ausfallen. Der 66 Kg Mann musste mit Herzrhythmusstörungen in die Spremberger Notaufnahme gebracht werden.

Foto: der 18jährige Debütant Robin Bahlo hlote nach fast 9 Minuten im GoldenScore seinen ersten Punkt

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