Angst oder Vorfreude?

David gegen Goliath oder Gurkentruppe vs. Rekordmeister

Für den Deutschen Judo Rekordmeister TSV Abensberg geht es an diesem Samstag, 30.09. um so Einiges. Alles andere als ein deutlicher Sieg  in Spremberg Neu Haidemühl gegen unsere Jungs wäre eine faustdicke Überraschung und Blamage zu gleich. Damit scheint die Frage Angst oder Vorfreude auch schon geklärt. 17 Olympiateilnehmer, 7 Europameister, 5 Deutsche Meister, 4 Weltmeister und 3 Olympiasieger stehen auf der Liste der Niederbayern und machen Lust auf die Judo Play – offs 2017. Die Freude auf den 20fachen Deutschen Meister und 7fachen Europacupsieger ist bei unseren Judoka riesig und unsere Jungs können ja nur gewinnen.

„Das ist unser größter Mannschaftserfolg der Vereinsgeschichte. Ein Kampf gegen Abensberg ist für uns ein Traum gewesen und nun wird er wahr. Olympiasieger, Welt- und Europameister zu Gast in Spremberg wer freut sich da nicht?“ so Trainer Mike Göpfert

„Unsere Jungs sind heiß auf Abensberg. Angst hat hier keiner. Der Druck liegt ja auch nicht bei uns sondern beim Rekordmeister und für die Meisten von uns ist es das Highlight ihrer noch jungen Karriere. Ich hoffe wir können am Samstag irgendwo und irgendwie wenigstens für eine kleine Überraschung sorgen und vielleicht 2-3 der 14 Einzelkämpfe gewinnen“ ergänzt Vereinschef Dirk Meyer

Die Abensberger werden das Ganze wie immer hoch professionell angehen und Nichts dem Zufall überlassen. Da wird es sehr schwer für “unsere Gurkentruppe” überhaupt zu punkten. Und der Überraschungseffekt des Neulings wie gegen die Sportunion Annen Witten oder Holle zieht auch nicht mehr. Aufgrund unser überaus erfolgreichen Vorrunde sind die Abensberger gewarnt und werden ihr Saisonziel: die Deutsche Meisterschaft sicher nicht gefährden.

Für unsere Judoka heißt es also wie immer einfach kämpfen was das Zeug hält und weiter den Traum von der 1. Liga leben. Für die Trainer wird sich der Samstag schon etwas schwieriger gestalten. Anders als bei anderen Teams der Liga wollen am Samstag alle Spremberger auf der Matte stehen und die Chance gegen einen internationalen Hochkaräter zu kämpfen nutzen. In der Vorrunde setzten Mike Göpfert und Michael Rex immerhin 25 Kämpfer ein und weitere 3 warten noch auf Ihren ersten Einsatz. Da aber am 30.09.  maximal 14 Athleten (2x 7 Gewichtsklassen) eingesetzt werden können, wird es schwer für die Trainer eine Entscheidung zu treffen. Allerdings verbleibt den nicht eingesetzten Athleten noch der Viertelfinal Rückkampf.

Dieser findet bereits eine Woche später in Abensberg statt. Unser KSC ASAHI bietet für alle Judobegeisterten ein Fanreise im Reisebus an. Abfahrt ist am 07.10.2017 – 8.00 Uhr in Spremberg am Alexander Puschkinplatz.

Für Alle die sich noch nicht entschieden haben am Samstag nach Haidemühl zu reisen, haben unsere Verantwortlichen hier noch ein paar Entscheidungshilfen: In der Halbzeitpause wird die ehemalige Deutsche Meisterin im Polesport Mareike Lehmann aus Cottbus auftreten. Die Inhaberin der ersten Lausitzer Poledance Schule wird für heißen Wind in der Wettkampfarena sorgen und dies nicht nur für Männer. Der frischgebackene Spremberger Kanuweltmeister Stefan Kiraj wird seine Medaille mitbringen und sicher für das ein oder andere Autogramm parat stehen. Und der Spreewaldbauer Ricken wird alle Zuschauer mit frischen Gurken versorgen.

Also 3,2,1………………………….Samstag 18.00 Uhr nach Haidemühl

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