„Nur ein Unentschieden gegen den Aufsteiger und dann noch die Spremberger“

Die Enttäuschung sitzt tief beim Judo Team aus Holle. Wie man auf Ihrer Homepage lesen kann.

„Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an.“ Geht es im Holler Bericht über die Begegnung in der 1. Bundesliga gegen den KSC ASAHI Spremberg weiter.

Nach einer 5:2 Führung zur Halbzeit verspielten die Holler den eingeplanten Sieg. Und das obwohl Trainer Michael Rex auf Spremberger Seite die beiden polnischen Punktgaranten sogar auswechselte und gleich sechs neue Kämpfer auf die Matte stellte.

„Ihr müsst in der Rückrunde noch mal richtig aufdrehen“, bläut Maxime Lambert (Trainer Holle) den Kämpfern ein. Später verrät er, dass er zu dem Zeitpunkt von einem 10:4-Endstand überzeugt war.

Was Ihn vielleicht auch dazu bewog einen Kampf ab zu schenken. Der Spremberger Valentin Kiesche gewann seine Begegnung kampflos. Und die anderen „Freizeitsportler aus Spremberg“, wie man nach dem Kampftag aus der Holler Kabine hören konnte, kämpften einfach überragend und sorgten somit für die zweite Überraschung und den zweiten Punkt für unseren Erstligisten.

„solche Bemerkungen wie Freizeitsportler oder ausgerechnet auch noch Spremberg, bringt unser Team nur noch enger zusammen und damit leben wir schon seit 8 Jahren recht gut. Wir wurden schon oft unterschätzt und sogar belächelt, aber das macht uns nur noch stärker.“ so Vereinschef Dirk Meyer.

Was aber die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zu berichten wusste, machte die Spremberger dann doch noch etwas sauer.

„Ich bin stinksauer auf die Kampfrichter – und noch mehr auf euch. Wie können wir uns von so einer Gurkentruppe nach einer 5:2-Halbzeitführung noch einen Punkt klauen lassen? Warum reißt ihr euch nicht den Arsch auf?“ wird Trainer Maxime Lambert in der Hildesheimer Allgemeinen zitiert.

Gurkentruppe in Liga 1? Das wollten die Spremberger nicht auf sich sitzen lassen und entschlossen sich nach anfänglichem Unmut und reichlich Überlegungen, dies als Kompliment für Ihre hervorragende Arbeit auf zu fassen. Mit einem netten Gruß aus der Lausitz in Form eines Glases  Spreewälder Gurken wollen sie das Kapitel Holle für diese Saison abschließen.

„Ein Paket geht an den Holler Trainer und eins an den netten Redakteur und damit ist das Ding für uns auch abgeschlossen. Wir werden weiter unsere Arbeit machen und uns auf die nächste Begegnung beim Deutschen Meister in Hamburg konzentrieren“ so Trainer Michael Rex

Foto: 2 Pakete Spreewälder Gurken gingen heute auf die Reise.

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