Derbyzeit auch in der Kreisliga

Am letzten Freitag fand der 4. Spieltag der Volleyballkreisliga statt. Austragungsort war wie immer die Sporthalle der 21. Grundschule in Schmellwitz. Auf dem Programm standen für unsere Spremberger Spitzbuben das 7. Derby gegen die WSG Buckow und ein spannendes Duell gegen die Junge Wilden vom TV 1861 aus Forst.

In den letzten Jahren konnten die Rosenstädter ihre ersten Erfahrungen im Ligaspielbetrieb sammeln. Die Begegnungen waren von der steten Steigerung der jungen Mannschaft aus der Kreisstadt geprägt. Mit zunehmender Erfahrung schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, dass die Forster Volleyballer mit einem Sieg das Spielfeld verlassen werden. Leider konnte jedoch die talentierte Truppe nicht zusammengehalten werden. Der übriggebliebene Rumpf konnte an die Qualität der Vergangenheit nicht anknüpfen. Die Schwächen in der Annahme und im Spielaufbau unserer Spieler hätten in den letzten Spielzeiten sicherlich den Satzverlust für unser Team bedeutet. Doch so konnten unsere Spitzbuben ein schmeichelhaftes 25:23 ins Ziel retten. Im zweiten Durchgang fingen sich unsere Männer. Mit einer durchschnittlichen Leistung wurde auch der entscheidende Satz mit 25:16 gewonnen.

Derbys kennen in der Regel keinen Favoriten, da sie bekannter Weise wie Pokalspiele ihre eigenen Gesetze besitzen. Doch in den letzten drei Jahren blieb der WSG Buckow nicht viel mehr als die goldene Ananas. Schließlich endeten die sechs Spiele alle mit 2:0 für die scheinbare Übermacht des KSC Asahi. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung und mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein starteten unsere Spitzbuben in die Partie.  Aus einer stabilen Abwehr und dank einem präzisen Zuspiels konnten unsere Volleyballer ein fürs andere Mal das gefürchtet Angriffsspiel erfolgreich im gegnerischen Feld platzieren. Mit 25:15 sicherten sich die Spitzbuben wie gewohnt den ersten Satz. Auch nach dem Seitenwechsel wollten sich unsere Spieler nicht von ihrem Ziel abbringen lassen. Doch auf einmal regte sich Widerstand auf Seiten der WSG. Immer wieder wurden die starken Angriffe der Spitzbuben pariert. Am Ende der intensiven Ballwechsel hatten meist die Spieler von Buckow das Glück auf ihrer Seite. Folglich ging der zweite Satz mit 25:15 etwas zu hoch, aber im Ergebnis gerecht, an die WSG. Im Tiebreak hatten unsere Spitzbuben gegen den offenbar stehend k.o. wirkenden Erzrivalen wenig Mühe. Ein klares 15:10 entschied auch dieses Derby zu Gunsten des KSC Asahi.

Nicht nur der erste Satzverlust gegen die WSG Buckow in der Kreisliga zeigt, dass diese Saison etwas Besonderes ist. Auf dem Nachbarfeld kassierte der Dauerzweite der letzten Jahre, die WSG „Am Fließ“, bereits zum vierten Mal in der noch jungen Saison eine Niederlage und scheint sich somit schon jetzt selbst aus dem Titelrennen zu verabschieden. Diesmal kristallisiert sich die erste Mannschaft des Kolkwitzer SV als gefährlichster Konkurrent in der Meisterschaft heraus. Inwieweit unsere Spitzbuben mit der neuen Situation umgehen können, wird sich in zwei Wochen gegen die Reserve aus Kolkwitz und die dritte Mannschaft des HSV Cottbus zeigen.

Für die Spitzbuben spielten: F. Richter, M. Szymanski, T. Steffin, R. Müllers, C. Scharoba, M. Branzko und M. Dräger (v.l.n.r.)

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