Feuer brennt lautlos und ohne Lärm scheint die Sonne

Mit keiner großen Medienpräsenz, mit keinem gigantischen Feuerwerk, nur in stiller Beschaulichkeit startete am vergangenen Wochenende die neue Saison der Cottbuser Volleyball-Kreisliga. Aber für die Spremberger Spitzbuben war es der lang ersehnte Auftakt nach zuletzt drei Meistertiteln in Folge. Bis auf den Abgang von Marian Rühlemann (zu KSC Asahi III) konnte der alte Stammsechser beisammen gehalten und durch Robert Müllers sogar noch verstärkt werden. Doch dass Erfolg keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt ein Blick auf die Konkurrenz. Mit der zweiten Mannschaft des HSV Cottbus und der ersten Auswahl des Kolkwitzer SV finden sich gleich zwei Teams in der Liga wieder, welche noch letztes Jahr in der Landesliga für Schlagzeilen sorgten. Außerdem wollen die „Fließer“ Dauerrivalen endlich nach drei Anläufen mal vor den Sprembergern ins Ziel laufen. Und auch die jungen Wilden aus Forst können sich mit zunehmender Erfahrung Titelchancen ausrechnen. Man könnte meinen, die stärkste Kreisliga aller Zeiten versucht mit aller Kraft die Vormachtstellung der Spitzbuben zu brechen.

Dies wollen die Männer des KSC Asahi natürlich unbedingt verhindern und so sollte der Saisonstart möglichst mit zwei Siegen eine ordentliche Basis für die kommenden Aufgaben sein.

Im ersten Spiel trafen die Spremberger auf die Kraftwerker aus Jänschwalde. Nach einem nervösen Beginn der Spitzbuben  übernahmen diese dennoch zusehends die Spielkontrolle. Druckvolle, sichere Aufschläge waren der Garant für einen ungefährdeten 25:10 Satzerfolg. Im zweiten Durchgang dasselbe Spiel. Am  Ende standen durch ein 25:15 die ersten drei Punkte auf der Habenseite der Spitzbuben.

Das zweite Spiel am Abend bestritten die Asahi-Volleyballer nicht nur gegen sechs Gegenspieler des CVV. Wie gewohnt fand sich am Spielfeldrand der größtenteils weibliche Anhang ein, welcher sich stimmlich durchaus in Szene setzen konnte. Durch viel Gelassenheit und jahrelange Volleyballerfahrung ließen sich die KSC-Männer jedoch nicht von ihrem Ziel abbringen. Mit einem schnörkellosen 25:19 fuhren sie den ersten Satz ein. Nach dem Seitenwechsel kamen dann doch die altbekannten Schwächen zum Vorschein. Eine schlechte Annahme sorgte für eine zwischenzeitliche 11:7 Führung des CVV. Aus dem Nichts wendete sich das Blatt wieder. Eine Serie von acht Punkten brachte das Asahi-Team zurück in die Erfolgsspur. Mit einem 25:21 Sieg konnte man eine weiße Weste mit nach Spremberg bringen.

Wie viel dieser Saisonstart wert ist, wird die Zukunft zeigen. Geglückt ist er allemal. Schon am nächsten Freitag werden in der Schmellwitzer Sporthalle die nächsten Punkte im Titelrennen vergeben. Dank der zuverlässigen Unterstützung  der Klausch – Gebäudetechnik sowie der MAMMUT Spiel & Geschenk Vertriebs GmbH können sich die Spitzbuben des KSC Asahi auch in dieser Saison auf die sportlichen Ziele konzentrieren.

Für die Spitzbuben spielten: F. Richter, M. Szymanski , R. Müllers, M. Branzko, T. Steffin, M. Dräger und C. Scharoba (v.l.n.r.)

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