Ippon Festival in Spremberg

Bundesliga Team zündet Judofeuerwerk

Mit einem deutlichen 12:2 endete das Spitzenduell der 2. Judobundesliga am Samstag in Spremberg – Neu Haidemühl. Der Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen hatte nur im ersten Durchgang etwas entgegen zusetzen. Nachdem Oleg Ilts den Auftaktkampf in der Gewichtsklasse bis 73 Kg gewann und unsere Judoka  mit 1:0 in Führung brachte, gingen die beiden nächste Punkte an Leverkusen. Aleksander Beta schaffte bereits nach einer Minute mit seinem vorzeitigen Sieg gegen den Georgier  Bachuki Tchikaidze den Ausgleich. Anschließend brachten Leichtgewichtler Maximilian Zimmermann und Schwergewichtler Tobias Mol ebenfalls vorzeitig unsere Jungs mit 4:2 in Führung. Den letzten Kampf vor der Halbzeitpause bestritt Danni Tempel bis 100 Kg. Mit einer schön herausgearbeiteten Festhalte holte auch Danni vorzeitig den Sieg und baute die Führung auf 5:2 aus.

Trainer Mike Göpfert mahnte seine Mannen zur Vorsicht und erinnerte nochmal an die schmerzliche Niederlage aus dem Vorjahr in Walheim. Da verloren unsere Judoka sogar noch nach einer 6:2 Führung mit 6:8. Offenbar fand er damit die richtigen Worte. Was nämlich danach passierte gleicht schon einer Sensation.

Der erst 18Jährige Emil Kosjanik machte bei seinem Bundesliga Debüt kurzen Prozess. Bereits nach 8 Sekunden war sein Debüt schon wieder beendet. Mit einer herrlichen Fußfege schickte er seinen Kontrahenten bis 73 Kg vorzeitig von der Matte. Patryk Ciechomski brauchte bis 90 Kg etwas länger. Dafür war sein Schulterwurf wohl einer der spektakulärsten des Tages. Als dann auch noch Peter Czybulka vorzeitig seinen Kampf beendete und unsere Team uneinholbar mit 8:2 in Führung brachte, gab es kein Halten mehr auf den Rängen.

Wer jetzt dachte die Spannung bei unseren Jungs  bricht etwas ab, sah sich aber gehörig getäuscht. Aleksander Beta schickte den Georgier Tchikaidze  auch im Rückkampf vorzeitig duschen. Danach fackelte Maximilian Zimmermann nicht lange und kam mit seinem ersten Angriff bereits nach 18 Sekunden durch und erhöhte auf 9:2. Auch Schwergewichtler Marcel Schaarschmidt ließ sich nicht lange betteln. Mit einem Innenschenkelwurf brachte er seinen Kontrahenten in die Bodenlage und beendete den Kampf, wie sollte es anders sein, vorzeitig mit einer Festhalte. Als dann auch noch Marcel Jamet im letzten Kampf des Tages einen Ippon auspackte war der Jubel grenzenlos.

„Wer heute nicht in der Halle war, wird sich richtig ärgern. Unsere Jungs haben eine wahres Judofeuerwerk abgefackelt und die Werkself demontiert. Das hat richtig Spaß gemacht und war natürlich ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft.“ so Vereinsvorsitzender D. Meyer

Am 24.09. muss unser Bundesliga Team nach Mönchengladbach, ehe es am 08.10. zum großen Finale in Spremberg – Neu Haidemühl gegen Bushido Köln kommt.

Foto: Ipponfestival in Spremberg 11 ihrer 14 Kämpfe gewannen unsere Judoka vorzeitig und schickten Tabellenführer Bayer Leverkusen ohne Punkte wieder nach Hause

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