Da ist das Ding! Bundesligateam schafft das erhoffte Wunder

Über 500 Zuschauer feierten am Wochenende ihre Jungs. Was da noch keiner wusste: es reicht zur Bronzemedaille. Unser Team schlug in einem sehr spannenden und hochklassigen Kampf das Team von Bushido Köln. „Wir wollten einfach nur gewinnen und das hat geklappt. Dass es jetzt sogar für eine Medaille gereicht hat, ist umso schöner. Die Jungs haben sich echt zusammen gerauft und den etwas verkorksten Saisonbeginn vergessen lassen. Wahnsinn!“ so Vereinsvorsitzender Dirk Meyer.

Los ging es mit Johannes Kruse der etwas überraschend, aber ebenso souverän, den belgischen Meister und Grand Prix Sieger von vor zwei Wochen in Zagreb Jasper Lefevere schlug. Das brisante an dieser Begegnung war zudem, dass Johannes erst zum Saisonbeginn von den Kölnern nach Spremberg wechselte. Trotz des grandiosen Sieges viel sein Jubel dementsprechend verhalten aus. „ Für mich war Johannes trotz einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Matchwinner. Diesen Punkt hatten die Kölner ganz sicher eingeplant.“ so Trainer Micha Rex mit einem Lächeln auf den Lippen. Sebastian Bähr erhöhte auf 2:0 und behielt seine Weise Weste in dieser Saison. Nach zwei Niederlagen, waren es genau die Beiden die vorige Woche noch so schmerzlich vermisst wurden, die für eine 4:3 Halbzeitführung sorgten. Kapitän Stefan Niesecke und Vizekäpt`n Kevin Schuchardt gewannen jeweils vorzeitig mit Ippon und fuhren ganz souverän die zwei erhofften Punkte ein.

Aufgrund der engen Personaldecke (8 Ausfälle und keine Ausländer) musste mit Johannes Kruse sogar ein Sieger der ersten Runde ausgewechselt werden. Dafür kämpfte der ebenfalls sehr überzeugend auftretende Michael Rex und brachte sein Team mit einem vorzeitigen Sieg 5:3 in Führung. Danach waren es wieder Sebastian Bähr, Stefan Niesecke und Kevin Schuchardt die den 8:6 Erfolg perfekt machten. „ Unsere Rechnung ging am Ende voll auf. Es war sogar noch mehr drin. Christopher Schwarzer braucht noch ein bisschen Zeit und dann bringt er auch solche Kämpfe nach Hause.“ so Kämpfertrainer Micha Rex. Christopher Schwarzer verlor trotz starker Leistung zweimal gegen den Iraner Sheikh Amir Housseini. Den letzten Kampf dieser Saison bestritt Richard Gottwald und sein Einsatz muss hier besonders hervor gehoben werden. Gegen den Bronzemedaillengewinner des Europacups vor zwei Wochen in Bratislava Benjamin Münnich machte unser Spremberger einen großen Kampf. Nach ca. zwei Minuten des Kampfes fiel Richard auf den Kopf. Biss aber auf die Zähne und hielt bis zum Ende durch. Danach ging es mit einer Gehirnerschütterung sofort ins Spremberger Krankenhaus. „Richard geht es so weit ganz gut. Am Ende hat er mit seiner Leistung die Medaille gesichert. Hätte Richard aufgegeben oder vorzeitig verloren, wären wir nur Vierter geworden. Danke Richard für deinen Einsatz.“ so nochmal Vereinschef Dirk Meyer.

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