Wir wollen eine neue Serie starten

Am Samstag wollen unsere Bundesliga Kämpfer eine neue Serie starten. Nach der etwas unglücklichen Niederlage am ersten Kampftag gegen den 1. JC Mönchengladbach und dem damit verbundenen Ende einer beeindruckenden Serie (sechs Jahre zu Hause ungeschlagen), sollen am Samstag die ersten Heimpunkte 2014 eingefahren werden. Dass dies keine leichte Aufgabe wird, wissen alle Beteiligten sehr genau. Die Mannschaft wurde von den Trainern entsprechend darauf eingestellt.

Mit Hertha Wahlheim kommt am Samstag der Absteiger aus der 1. Liga und einer der Medaillenfavoriten 2014 nach Spremberg. Die Mannschaft aus dem Kreis Aachen hat in den letzten Jahren sehr gute Arbeit geleistet und kämpft überwiegend mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs verstärkt durch ausländische Sportler, die es in sich haben. Der Belgier Toma Nikiforov ist Dritter der Juniorenweltmeisterschaften und gewann in diesem Jahr fast sensationell den Grand Prix in Havanna. Grim Vuijsters kommt aus den Niederlanden und kann insgesamt neun Grand Prix- oder Weltcupmedaillen vorweisen. Hinzu kommen mit dem
rumänischen Meister Cosmin Lazarean und dem holländischen Juniorenmeister Jur Spijkers noch zwei Europameister bzw. Europacupsieger. Zudem gewannen die Jungs um Trainergespann Patrick Haas und Frank Heynen das bisher einzige Duell in der 2. Liga im Jahr 2012 deutlich mit 9:4.

Für unsere ASAHI Recken wird dies also eine ganz harte Nuss. Aber nach dem Unentschieden vor zwei Wochen in Braunschweig soll nun wieder ein Sieg her. Helfen dabei sollen die beiden Österreicher von unserem Partnerverein UJZ Mühlviertel. Mathias Huemer und Georg Reiter werden versuchen die Lücke bis 60 und 66 kg zu schließen. In Braunschweig gingen genau in diesen beiden Gewichtsklassen die vier Punkte an den Gastgeber. Also Bange machen gilt nicht. „Wir haben uns gut vorbereitet und sind zu Hause immer noch eine Macht. Wir wollen mit einem Sieg auf die Medaillenränge vorspringen und eine neue Serie starten.“ so das Trainergespann Rex/Göpfert.

Verzichten müssen die Trainer allerdings auf 90 kg-Mann Hannes Vetter (Auslandsaufenthalt in Neuseeland), auf 81 kg-Mann Christopher Schwarzer (Trainingsaufenthalt im englischen Bath) und auf Kevin Schuchardt und unseren Kapitän Stefan Niesecke (beide arbeitsbedingter Ausfall).

Foto: Dirk Meyer und der Walheimer Toma Nikiforov im Gespräch bei der diesjährigen Judo WM in Chelyabinsk

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