Judoka erkämpfen Unentschieden in Braunschweig

Der wie im Vorbericht erwähnte schwere Start nach der Sommerpause endete für unsere Judoka mit einem Punktgewinn in Braunschweig. „Es war wie gegen Gladbach und Holle mehr drin. Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein und nach vorne blicken.“ so ein doch enttäuschter Trainer Michael Rex.

Dabei begann der Kampftag gegen den Tabellennachbarn voll nach Plan. Sebastian Bähr holte im Schwergewicht den ersten Punkt und Florian Gensel unterstrich mit seinem ersten Punktgewinn in der Bundesliga seine bestechende Form. Johannes Karsch schlug überraschend den fünffachen Tschechischen Meister und bis dahin in der Bundesliga Ungeschlagenen Weltcupdritten David Dubsky und Kapitän Stefan Niesecke holte souverän den erwarteten Punkt bis 100 Kg. „Mit einer 4:3 Führung zur Halbzeit haben wir schon gerechnet, aber das uns der Punkt bis 73Kg flöten geht, ist sehr sehr bitter für uns. Gott sei Dank hat Johannes einen ganz starken Kampf abgeliefert und einen etwas unerwarteten Punkt geholt.“ erzählt Vereinschef Dirk Meyer.

Nach der Halbzeitpause gingen die ersten drei Begegnungen sehr überraschend an die Braunschweiger und unser Lausitzer Bundesligist lag plötzlich mit 4:6 hinten. „Den Punkt im Schwergewicht haben wir natürlich voll eingeplant, zumal Braunschweig dort einen deutlich leichteren Kämpfer ins Rennen schickte. Aber so ist Judo – da kann Alles passieren.“ so Trainer M. Rex. Nach Siegen durch Johannes Karsch und Stefan Niesecke erkämpfte Johannes Kruse seinen ersten Punkt für Spremberg und holte den erwarteten Punkt bis 73 Kg souverän nach Hause. Beim Stand von 7:6 war es der Youngster Nick Hatsch der mit einem Sieg oder Unentschieden den Gesamterfolg hätte klar machen können. Gegen den Tschechischen WM – Starter und Vize – Europameister der Junioren machte Nick einen starken Kampf, war am Ende aber chancenlos.

„Michel Daue hätte heute zum Matchwinner werden können. Gegen den Deutschen Juniorenmeister lag er in Führung und hatte L. Phillip sogar 2mal in der Festhalte, aber wie schon gesagt so ist Judo. Wir konzentrieren uns jetzt auf Hertha Wahlheim am 27.09. zu Hause und wollen dort versuchen dem Favoriten aus Aachen ein Bein zu stellen.“ so Trainer M. Rex.

Kommentare sind geschlossen.