Mareen hat keineswegs enttäuscht

Platz 7 bei den Judo Weltmeisterschaften in Tscheljabinsk

Unsere an Nummer 3 gesetzte Mareen Kräh ging heute bei den Judoweltmeisterschaften im russischen Tscheljabinsk auf die Matte.

Nach einem Freilos siegte Mareen gegen Rim, Song Sim aus Nordkorea. In Runde drei brauchte Mareen gerade einmal 30 Sekunden um die Ukrainerin Levytskaja, mit einem Ippon für einen herrlichen Innenschenkelwurf, nach Hause zu schicken. Im Poolfinale ging es dann ebenso schnell. Die rumänische Ex – Europameisterin Chitu erwischte unsere Mareen eiskalt und schickte sie in die Hoffungsrunde.

Dort kam es zur Neuauflage des Finale vom Grand Prix in Ulaan Bator. Gegen die Chinesin Ma machte Mareen von Anfang an Druck und ging auch folgerichtig in Führung. Bei einem starken Wurfansatz Mitte des Kampfes wollte sie dann vielleicht zu viel und den Kampf mit einem Harai Goshi beenden. Mareen zog voll durch und überdrehte leicht. Die Chinesin nutze ihre Chance und bekam Mareen unverhofft in die Festhalte, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte.

Am Ende Platz 7 und ein paar Punkte für das große Ziel Rio 2016. Natürlich sind die Spremberger Judofans mit vier Grand Prix Medaillen in diesem Jahr verwöhnt, aber eine WM ist immer etwas besonderes und hat ihre eigenen Gesetze. Die spätere Vizeweltmeisterin Chitu aus Rumänien war z.B. bereits in der ersten Runde ausgeschieden bevor die Kampfrichterkommission die Entscheidung revidierte und auch beim zweiten Wurfansatz von Legentil (MRI) nicht auf Sieg entschieden. Mareen hat keineswegs enttäuscht und kann stolz auf Ihre Leistung sein.

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