Spitzbuben ohne Satzverlust am 5. Spieltag

Am letzen Spieltag der Kreisliga in diesem Jahr reisten unsere KSC nach Schmellwitz in die Sporthalle der 21. Grundschule. Gegner an diesem Tag waren die Reserve des Kolkwitzer SV und der BSV Kraftwerk Jänschwalde. Nach vielen Absagen aus dem 15-köpfigen Kader ging das „letzte Aufgebot“ der alten Hasen mit sieben Männern in die 5. Runde der Saison. Dennoch waren die Erwartungshaltungen des Teams um Kapitän Matthias Branzko sehr hoch. Schließlich hatte man am vorigen Spieltag den Tabellendritten, Jänschwalde, deutlich mit 2:0 geschlagen und auch der Vorletzte Kolkwitz schien zumindest auf dem Papier eine lösbare Aufgabe zu werden.

Im ersten Match traf man auf ein durchmischtes Team aus Kolkwitz, welches viele unterschiedliche Spielertypen beinhaltete. Sie wirkten jedoch gerade zu Beginn des Spieles etwas müde und scheiterten weniger an der spielerischen Überlegenheit der Spitzbuben, sondern mehr an den eigenen individuellen Fehlern. Für die Zuschauer entwickelte sich so einen zähes und auf sehr niedrigem Niveau ausgetragenes Spielgeschehen. Da auch unser Team nicht richtig in die Partie fand und ihre anscheinend schlechteste Leistung in dieser Saison abriefen, war man auf unserer Seite glücklich den ersten Satz mit 25:14 für sich entscheiden zu können. Trotz der offensichtlichen schlechten Leistung im ersten Durchgang, konnten sich die Spitzbuben nicht bessern und hielten an ihrem lethargischen Spielaufbau fest. Eine leichte Steigerung verzeichnete jedoch der Kolkwitzer SV, was am Ende allerdings nicht belohnt wurde. Mit 25:17 errungen die Spremberger ihren ersten „schmutzigen Sieg“ dieser Saison.

Im zweiten Spiel erwartete man eine vor allem kämpferisch stärkere Mannschaft vom BSV Jänschwalde. Vielleicht waren es diese Erwartungen, die die Motivation der Spitzbuben nach oben schnellen lies und somit auch eine etwas bessere Leistung mit sich zog. Gerade im ersten Satz kam es so immer wieder zu sehr langen Ballwechseln, welche durch gute Angriffe unserer Mannschaft und gekonntes Abwehrverhalten der Kraftwerker gekennzeichnet waren. Den längeren Atem hatten aber oftmals wir, was im 25:17 am Ende deutlich sichtbar wurde. Mannschaftliche Unkonzentriertheit und Übermut sowie viele Einzelfehler vor allem in der Annahme der Spitzbuben bescherten dem BSV anfangs des zweiten Satzes eine komfortable Führung von sechs bis sieben Punkten. Doch aus unerklärlichen Gründen riss bei den Jänschwaldern urplötzlich der Faden. Beim Stand von 9:11 ging Mittelblocker und Spremberger Volleyballurgestein Frank Richter zum Aufschlag und zeigte dort seine ganze Routine. Erst als es 19:11 hieß, konnte man, aus Sicht des BSV, einen Wechsel erzwingen. Dies sollte jedoch auch der letzte Punkt für sie gewesen sein, denn mit 25:12 beendeten die KSC-Männer auch diesen Satz.

Ohne spielerischen Glanz und fast wie immer mit einer verbesserungswürdigen Annahme sowie einem soliden Angriffsverhalten beendeten unsere Spitzbuben das Volleyballjahr mit zwei klaren 2:0-Siegen und Tabellenplatz 2. Allen Unterstützern und Sponsoren wünscht man ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Für die Spitzbuben spielten: Marian Rühlemann, Frank Richter, Mario Blauth, Marko Szymanski, Matthias Branzko, Thomas Steffin, Dirk Meyer

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