Spitzbuben weiterhin konstant

Am 3. Spieltag der Kreisliga Cottbus mussten unsere Spitzbuben wieder einmal personell umstellen. Gleich beide Zuspieler der ersten zwei Spieltage standen nicht zur Verfügung. Routinier Jörg Paukstadt übernahm diesmal die Position des Lenkers und konnte trotz Trainingsrückstand immer wieder mit seinem überlegtem Passspiel den Spielen seinen Stempel aufdrücken. Des Weiteren gab Angreifer Tino Heilmann an diesem Tag seinen Einstand und bereicherte somit das Personalkarussell unserer KSC-Männer um einen weiteren erfahrenen Akteur.

Im ersten Spiel trafen die Spitzbuben, das erste Mal als Favorit in dieser Saison, auf die zweite Mannschaft des SV Döbern. Der Start in die Saison dieses sehr jungen Teams war bis dato sehr unglücklich verlaufen. Deshalb waren die Jungs hochmotiviert jetzt ihre ersten Punkte einzufahren. Unser Team hatte aufgrund der zwangsläufigen taktischen Umstellung von zwei Zustellern auf ein Läufersystem mit fünf Angreifern und des immer noch instabilen Annahmeverhaltens Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. So wurde der erste Satz durch das Zukunftsteams des SV Döberns lange Zeit offen gehalten. Erst im zweiten Drittel konnten sich die Spitzbuben entscheidend absetzen und man gewann diesen Durchgang mit 25:18. Im zweiten Satz schien sich unsere Mannschaft gefunden zu haben. Ohne spielerische Glanzpunkte zu setzen, ließ man der Döberner Mannschaft keine Chance. Am Ende stand es 25:17 und man gewann den Satz souverän. Trotz der Niederlage der jungen Döberner wurde klar, dass sich die gute Jugendarbeit in den nächsten Jahren auszahlen wird und man an diesem Team nicht ohne Weiteres vorbei kommen wird. Die Spielweise der Youngstars erinnerte einige Spitzbuben an ihre eigene Vergangenheit.

Im zweiten Spiel des Abends traf man auf einen bekannten Gegner des letzten Spieltages der WSG „Am Fließ“. Die Sieger der letzten beiden Spielzeiten, waren trotz des durchwachsenen Saisonstarts, mit einem knappen 2:1 Sieg und einer klaren 2:0 Niederlage, der große Favorit in dieser Partie. Doch es scheint den Spitzbuben diese Rolle zu liegen, denn hochkonzentriert und im Vergleich zum ersten Spiel wie ausgewechselt, startete man in das Match. Eine ungewohnt gute Annahme, starke Feldabwehr und ein sicheres Zuspiel waren der Garant für einen schnellen 5-Punktevorsprung am Anfang des ersten Satzes. Der Gegner zeigte sich scheinbar beeindruckt von der dominanten Spielweise des Liganeulings und fand zu keinem Zeitpunkt des Satzes richtig ins Spiel und verlor somit folgerichtig deutlich mit 25:15 den Durchgang. Nachdem man auch im zweiten Satz schnell mit 5:1 in Führung ging, wurden die Aktionen der Spitzbuben jedoch immer fahriger und man ließ die WSG wieder ins Spiel kommen. Das Niveau sank und kein Team hatte die Chance sich einen Vorteil zu verschaffen und so muss man sagen, dass am Ende eher die glücklichere als die bessere Mannschaft den 2. Satz gewann. 25:23 für das Fließ und somit ein Tiebreak in welchen die Spitzbuben nie richtig hinein fanden. Das Ergebnis war ein ernüchterndes 9:15. Trotzdem darf unser Team durchaus mit Stolz auf diesen Saisonstart zurückblicken, denn mit einem Satzverhältnis aus zwei Spielen von 3:2 gegen die erfolgsverwöhnte WSG und einem derzeitigen zweiten Tabellenplatz hat wohl niemand zu Beginn der Saison gerechnet.

Für die Spremberger Spitzbuben spielten: T. Steffin, C. Scharoba, F. Richter, J. Paukstadt, A. Hertel, T. Heilmann, M. Dräger, M. Branzko

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