Doppelsieg für unsere Volleyballer

Nach dem enttäuschenden Ligaauftakt, mit drei Niederlagen, sollte nun der Doppelheimspieltag endlich die ersten Punkte der Saison bringen. Unser Team war hoch motiviert und mit dem VC Olympia II kam am Samstag auch noch ein vermeintlich machbarer Gegner nach Spremberg. Die Jungs vom Bundesleistungsstützpunkt weisen zwar Gardemaß auf, sind aber aufgrund ihres noch jungen Alters noch recht schwankend in ihren Leistungen. Dies wollte sich auch unser Team zunutze machen und begann entsprechend druckvoll in Aufschlag und Angriff.

Über die Stationen 10:6 und 18:10 konnte recht schnell der erste Satz mit 25:17 eingefahren werden. Doch wie bislang in jedem Saisonspiel, ließ die Konzentration unserer Spieler nach und man geriet zusehends aus dem Takt. Die Gäste spielten in dieser Phase auch fast fehlerfrei, was aber keine Erklärung für die herbe 14:25 Satzniederlage sein konnte. Und tatsächlich war das Team im dritten Durchgang wieder da. Es wurde wieder stabil angenommen und so war man in der Lage das variable Angriffsspiel des ersten Satzes fortzusetzen, allerdings nicht mehr mit nötigen Konsequenz. So blieb der Gegner dran und es wurde unnötig spannend. Letzten Endes gewann unser Sechser den Satz aber mit 25:23 und stellte so die Weichen in Richtung Sieg. Im vierten Satz führte man von Beginn an und es gelang über konzentrierte Blockarbeit und eine geringe Eigenfehlerquote sich entscheidend abzusetzen. Somit wurde es ein ungefährdeter 25:20 Satzerfolg zum 3:1 Endstand. Dies war gleichbedeutend mit den ersten drei Punkten der Saison.

Mit dem Vizemeister USV Potsdam sollte am Sonntag vom Papier her ein ganz anderes Kaliber auf unser Team zukommen. Zwar konnten in der Vorsaison beide Vergleiche gegen die Potsdamer siegreich gestaltet werden, doch wusste man nicht wo unser neuformierte Team in dieser turbulenten Anfangsphase der Saison wirklich steht.

So war es zu Beginn ein offener Schlagabtausch, kein Team konnte sich entscheidend absetzen und so blieb es Neuzugang Andre` Pfeiffer vorbehalten, mit einer Aufschlagserie den ersten Satz mit 25:21 zu beenden. Satz 2 gestaltete sich ähnlich ausgeglichen, ehe der USV, bedingt durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung und das daraus resultierende Chaos auf Spremberger Seite davonzog. In der Folge fanden unsere Männer, wie auch im 2. Satz des Vortages nicht in die Spur zurück und verlor verdient mit 17:25. Auch im darauffolgenden Satz wollte zunächst nichts gelingen. Mit 2:6 und 6:12 schien man bereits abgeschlagen, doch mit Moral und Kampf kam man zurück ins Spiel. In der Schlussphase des Satzes übernahm man ab dem 22:21 die Führung, welche auch nicht mehr hergeschenkt wurde. Mit 25: 22 gewann man den so wichtigen dritten Satz. Nun sollte aber auch die Entscheidung her, denn auf unserer Seite schwanden nach dem Vorabendspiel so langsam die Kräfte. Zwar lag man in diesem vierten Satz ständig knapp in Führung, doch erst eine Aufschlagserie von Andreas Petschick, verbunden mit starkem Blockspiel brachte den entscheidenden Punktabstand kurz vor Satzende. Mit 25: 22 gewann unser KSC Asahi verdient den Satz und auch das Match mit 3: 1.

Trotz der Siege gibt es für Trainer Ronny Mellack  und das Team noch reichlich Arbeit um sich noch stabiler zu präsentieren. Unser Regionalliga Team rangiert derzeit im Mittelfeld der Tabelle und erwartet bereits am kommenden Samstag um 19 Uhr den VfK Südwest Berlin zum nächsten Heimspiel.

Für den KSC Asahi im Einsatz: R.Wolthers(Z), C.Emanuel(Z), O.Ring(L), J.Koall(AA), A.Petschick(MB), A.Pfeiffer(D), M.Bargmann(AA), T.Krautz(AA), A.Funke(MB), A.Arzt(AA), R.Mellack( Trainer)

In der Brandenburgliga der Damen gewann unser 1.Team gegen Hennigsdorf 3:0 und gegen Potsdam 3:2. Die 2. Damenvertretung, bestehend aus einer ganz neu formierten Nachwuchsmannschaft und unterlag erwartungsgemäß zweimal 0:3. Obwohl es diesmal noch nicht zum Satzgewinn gereicht hat, zeigte sich Trainer Marcel Diedrich ob der gezeigten Leistung zufrieden. Das 2.Herrenteam unterlag unterdessen gegen Buckow mit 0:3 und gewann gegen Lübben mit 3:1.

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