Mit einem deutlichen Sieg festigen unsere Judoka Platz 2 in der Tabelle

Unser Nachwuchs nutzt seine Einsatzchance 

„Alles Andere als ein Sieg wäre enttäuschend“ so hieß es von unseren Verantwortlichen im Vorfeld des Kampfes gegen den Aufsteiger PSV Bochum. Mit 9:5 war es am Ende der deutliche Sieg, den die ca. 450 Zuschauer in der Sporthalle Haidemühl erwartet hatten. Dabei ging es etwas schleppend los.

Nach den Siegen durch Kevin Schuchardt, Tom Wuttke und Schwergewichtler Sebastian Bähr kamen die Gäste wieder auf 3:2 heran. Unser Buli Team musste auf Hannes Vetter verzichten und bekam kurz vor dem Kampf die Absage unseres Kapitän Stefan Niesecke, der zu seiner Frau ins Krankenhaus musste. Mathias Völker und Richard Gottwald konnten die Lücke leider nicht schließen. „Beide haben großartig gekämpft und hätten zumindest ein Unentschieden verdient gehabt, aber so ist Judo.“ erzählt Trainer Mike Göpfert. Dafür stellte der Spremberger Kevin Schröder, der für den berufsbedingt fehlenden Johannes Karsch einsprang, eindrucksvoll sein Können unter Beweis. Der Bochumer Rodion Munschau hatte nicht den Hauch einer Chance und lag mehrmals in der Luft ehe er mit einem Würgegriff vorzeitig von der Matte geschickt wurde.

Zur Halbzeit lagen unsereRecken mit 5:2 bereits deutlich in Führung und konnten die Sache diesmal etwas entspannter angehen. So entschlossen sich auch die Trainer dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Mit Christopher Schwarzer und Erik Friehmann feierten gleich zwei 17jährige Ihr Heimdebüt. „Das am Ende kein Sieg raussprang ist nicht tragisch aber ärgerlich“, so Vereinschef Dirk Meyer. Beide lagen in Führung und waren kurz vor einer Sensation. „Da fehlt eben noch die Erfahrung, aber die Beiden haben ihre Chance genutzt und wir haben gesehen, da kommt noch was.“ berichtet Dirk Meyer. Die beiden 20jährigen Kevin Schuchardt und Michel Daue sowie der noch 22jährige Marcel Schaarschmidt machten Ihre Sache perfekt. Alle drei gewannen vorzeitig mit Ippon und ließen dabei die Herzen des fachkundigen Publikums höher schlagen. „Das war ganz großes Kino. Schaarschi`s Armhebel war eine Augenweide und Kevin ist sowieso einer unser technisch besten Kämpfer.“ so Teamkollege Danni Tempel, der noch an einer Schulterverletzung laboriert. Richard Gottwald sorgte dann ebenfalls vorzeitig für den 9:5 Endstand.

Trainer, Fans und der extra angereiste Brandenburger Justizminister und Vorsitzende des Brandenburgischen Judo Verbandes Dr. Volkmar Schöneburg waren rundum zufrieden. Selbst die gebeutelten Bochumer (vierte Niederlage in Folge) applaudierten dem Spremberger Publikum. „Solch eine Veranstaltung mit solchen Fans hätten wir auch gerne und das war eine absolute Werbung für unseren Sport.“ so verabschiedeten sich die Bochumer Verantwortlichen in Richtung Ruhrgebiet.

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