700 km zum Auswärtskampf nach Köln

Unser Bundesliga Team steht vor ihrem nächsten Auswärtskampf. Gegen den Tabellenvorletzten, JC BUSHIDO Köln, wollen die Lausitzer an diesem Samstag (09.06.) zwei Punkte holen. Mit dem JC Bushido Köln wartet ein sehr erfahrenes Team auf unsere Spremberger Judoka. Die Rheinländer haben sich für die Saison 2012 erstmals 8 Ausländer ins Team geholt und mit dem Iraner Amir Sheikh Houseini ausgerechnet bis 81 Kg ihren Punktgaranten.

Dort wird der in Köln studierende Spremberger Johannes Karsch an den Start gehen. „Nach meiner schweren Verletzung komme ich so langsam in Schwung. Ob es schon zu einem Sieg gegen Houseini reichen wird, werden wir sehen. Angst habe ich keine und werde, wie immer, mein Bestes geben.“ so Johannes zu dem bevorstehenden Duell.

Trainer Mike Göpfert sprach schon im März vom wahrscheinlich schwersten Auswärtskampf der Saison: „Wir haben fast 700 Km in den Beinen und  Köln hat die meisten Starter mit Erstliga Erfahrung in der Mannschaft. Trotzdem erwartet jeder von uns einen Sieg. Das wird auch dieses Jahr wieder ein ganz dicker Brocken.“

Unsere Männer gehen dennoch selbstbewusst in die Partie. „Letztes Jahr gewannen wir dort knapp mit 8:6 und die beiden deutlichen  Siege gegen Babelsberg und Holle geben uns natürlich Selbstvertrauen. Wir fahren nach Köln um zwei Punkte zu holen.“, so Abiturient Kevin Schuchardt, der an seine Leistungen der letzten drei Partien anknüpfen will.

Ob die Spremberger Trainer aus den Vollen schöpfen können, ist noch ungewiss. Schwergewichtler Fred Finzelberg fällt nach seinem Kreuzbandschaden definitiv aus, genauso wie Punktgarant Michael Rex. Kevin Schröder wird nach seiner Blinddarm Operation wohl nicht rechtzeitig fit und Hannes Vetter bangt noch um eine Freistellung von seinem Arbeitgeber. Ein Teil der Engländer sind genau wie der Österreicher Mathias Huemer beim Europacup. Zum Glück ist Schwergewichtler Marcel Schaarschmidt von seinem Lehrgang wieder zurück.

„Unsere Mannschaft ist breit aufgestellt und hat auch in der vermeintlichen zweiten Reihe genügend Kämpfer die lange genug dabei sind und ohne Probleme einspringen können.“ so Kapitän Stefan Niesecke.

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