Schwer auszurechnen

Mit dem SV Berlin 2000 kommt eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga nach Spremberg. Doch der Tabellenplatz lässt kaum Rückschlüsse auf die Stärke der Mannschaft zu.

Zum Saisonende meint es der Judo-Gott nicht gut mit den Sprembergern. Die Liste der Verletzten wird immer länger und Besserung ist nicht in Sicht. Dazu kommt noch der berufsbedingte Ausfall von Schwergewichtler Fred Finzelberg. Dafür können die Fans wieder mit André Korb und Hannes Vetter rechnen.

Wie schon in Babelsberg möchte Trainer Dirk Meyer daher den jungen Sportlern ihre Chance geben, sich in der 2. Bundesliga zu beweisen. “Nur durch viele Einsätze können die Jungs Erfahrung sammeln. Genau solche Situationen formen einen Sportler und bringen ihn weiter”, sagt Meyer.

Das Team von SV Berlin 2000 steht zurzeit auf dem vierten Tabellenrang und hat bisher eine ausgeglichene Saisonleistung gezeigt. Die Mannschaft von Trainer Nico Joseph hat nur gegen Babelsberg und gegen den Aufstiegsaspiranten Judo in Holle knapp mit 7:5 verloren. “Die Berliner sind sehr schwer auszurechnen”, weiß Berlin-Kenner Stefan Niesecke.

Denn auch der Hauptstadt-Club hat einige Verletzte zu beklagen und wird daher vermutlich auf Nachwuchsathleten setzen. ASAHI-Coach Meyer rechnet mit einem ausgeglichenen Kampf: “Es werden sich zwei junge Teams gegenüber stehen und erst am Ende wird sich zeigen, wer die Punkte mit nach Hause nehmen kann.”

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