ASAHI weiter ungeschlagen

Fred Finzelberg hat alles fest im Griff

Im letzten Kampf vor der Sommerpause hat der KSC ASAHI Spremberg gegen Leverkusen mit 9:4 gewonnen. Mit diesem Sieg haben sich die Lausitzer an der Spitze der 2. Judo-Bundesliga festgesetzt und können weiter auf den Aufstiegskampf zur 1. Bundesliga hoffen.

 

Für Trainer Dirk Meyer war es ein erfolgreicher Samstag. Am Vormittag gewann er mit dem ASAHI-Nachwuchs einen Landesmeistertitel und zwei Silbermedaillen. Nur wenige Stunden später schlug seine Bundesligamannschaft den TSV Bayer 04 Leverkusen überraschend klar mit 9:4. „Für ASAHI ein sehr siegreicher Tag“, befand der Trainer nach der spannenden Partie. Schon die Hinrunde konnten die Lausitzer mit 5:2 für sich entscheiden.

Fred Finzelberg hat alles fest im Griff

Fred Finzelberg hat alles fest im Griff

Hannes Vetter, Fred Finzelberg, Stefan Niesecke Gregg Varey und Mike Göpfert sorgten für die Siegpunkte. Nach der Pause war es wieder der junge Hannes Vetter, der mit einem fulminanten Wurf die Führung ausbaute. Nach der knappen Niederlage von Sebastian Schlett (66 Kg), war es Zeit für Kapitän Oliver Lecher die Mannschaft zurück auf die Siegerstraße zu führen. Gegen den 130 Kg schweren Tobias Ehnes gelang ihm eine mustergültige Festhalte. Andre Korb konnte sich gegen Dennis Gutsche nicht entscheidend durchsetzten, holte aber ein wichtiges Remis. Den Siegpunkt für ASAHI gewann Feuerwehrmann Stefan Niesecke und ließ die rund 400 Zuschauer in der Sporthalle Haidemühl frühzeitig jubeln. Kurzen Prozess machte Leichtgewichtler Gregg Varey. In nur 10 Sekunden konnte der Brite seinen Gegner greifen und mit einem Schenkelwurf auf den Rücken werfen. Er sorgte mit seinem Blitzsieg für den Endstand von 9:4.

„Heute haben alle hoch konzentriert gekämpft“, lobte Vizekapitän Niesecke seiner Sportkameraden. Auch Trainer Dirk Meyer war stolz auf sein Team: „Die Jungs haben taktisch sehr gut gekämpft. Für die Zuschauer leider nicht so spektakulär, aber das hat der starke Gegner heute einfach nicht zugelassen“

Für die Lausitzer Judokas geht es erst im September weiter. Am 10. September müssen sie zum Derby nach Babelsberg. Wer dennoch nicht genug von ASAHI bekommen kann, hat die Möglichkeit die gesamte Bundesligamannschaft beim Spremberger Stadtfest zu erleben. „Wir werden wieder eine tolle Show bieten und ordentlich feiern“, verspricht Team-Physiotherapeut Daniel Prochnow. Nicht so viel feiern kann heute Dirk Meyer. Schon am Sonntagmorgen um 7:00 Uhr geht es für den ASAHI-Trainer zu den Landesmeisterschaften der u14. Aber vielleicht wird der Tag sportlich genau so erfolgreich wie der Samstag.

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