Judofest in Spremberg

Die Spremberger Judoka sind mit einem deutlichen Sieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Mit 11:2 (5:1) schlugen die Lausitzer die Judomannschaft von Budokan Lübeck. Damit steht ASAHI an der Spitze der 2. Judo-Bundesliga.

Zusammen mit 450 Fans feierte der KSC ASAHI Spremberg an diesem Samstag ein Judofest. Die Gäste aus dem Norden konnten nur zwei Kämpfe für sich entscheiden. “Der hohe Sieg täuscht ein wenig über die Einzelkämpfe hinweg. Viele Duelle waren sehr knapp und hätten auch anders herum ausgehen können“, bewertet Trainer Dirk Meyer den Sieg seiner Mannschaft.
Die Stimmung auf der Tribüne war ausgelassen und niemand der Gäste bedauerte trotz strahlendem Sonnenscheins den Ausflug in die Sporthalle Haidemühl.

Neuzugänge haben sich bewährt

Mit vielen sehenswerten Aktionen begeisterten die ASAHI-Kämpfer die Judo-Fans. Besonders die Neuzugänge haben den hohen Erwartungen entsprochen. Hannes Vetter konnte zwei spektakuläre Punkte zum Gesamtsieg besteuern. Auch der österreichische Leichtgewichtler Mathias Huemer konnte alle seine Partien vorzeitig mit Ippon für sich entscheiden. „Die Stimmung hier war der Wahnsinn, viel besser als in der 1. Staatsliga in Österreich“, freut sich der 20-Jährige über seinen ersten ASAHI-Einsatz. Auch die beiden Briten im Team, Kane Charig und Gregg Varey, steuerten zwei Siege zum Mannschaftserfolg bei.

Ura-Nage Bombe von André Korb

Ura-Nage Bombe von André Korb

Werbung für den Judosport

Doch nicht nur die jungen Sportler demonstrierten feinstes Judo. Oldie André Korb zeigte in seinen beiden Kämpfen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit einem perfekten Opferwurf (Ura-Nage) beförderte er seinen Lübecker Kontrahenten kraftvoll auf die Tatami. Und auch im zweiten Kampf siegte der Bundespolizist souverän mit einem Innenschenkelwurf. Die weiteren Punkte steuerten Mike Göpfert, Fred Finzelberger und der Cottbuser Marcel Schaarschmidt bei.
„Die Veranstaltung war eine sehr gute Werbung für den Judosport“, sagte die Pressereferentin Birgit Arendt nach dem Kampf anerkennend. Lobende Worte für die Spremberger Arbeit fand auch der brandenburgische Innenminister Dr. Dietmar Woidke, der die lautstarke Stimmung in der Halle sichtlich genoss.

Holle ist Favorit

In der nächsten Woche muss die Mannschaft von Dirk Meyer zum Auswärtskampf nach Holle fahren. „Die Niedersachsen haben heute gegen die Mannschaft aus Köln klar gewonnen und gezeigt, dass sie mit zum Favoritenkreis zählen. Wenn wir die Tabellenspitze halten wollen, müssen wir da gewinnen“, lautet die Kampfansage des Spremberger Judo-Trainers.

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