Der Meister grüßt von der Spitze

Nachdem die WSG „Am Fließ“ die Verlegung des letzten Spieltags im vergangenen Jahr beantragt hatte, fand am 05.01.2018 die erste Härteprobe der Saison für unsere Spremberger Spitzbuben statt. Der Tabellendritte und Meisterschaftskandidat, der Kolkwitzer SV und die zweite Mannschaft des HSV forderten den amtierenden Meister heraus. Die letzte Saison verlief für die beiden ehemaligen Landesligisten sehr unterschiedlich. Der Kolkwitzer SV fand sehr schnell in den Kreisligamodus hinein und konnte sich am Ende den zweiten Rang sichern. Für den HSV blieb nur ein ernüchternder achter Tabellenplatz.

Gleich das erste Spiel sollte die Topansetzung des Tages sein. Als bis dato einzige Mannschaft ohne Satzverlust ging der Kolkwitzer SV als Favorit in die Begegnung. Doch den besseren Start hatten die Männer unseres KSC Asahi. Routiniert und mit einer souveränen Gelassenheit zogen die Spitzbuben die Spielkontrolle an sich und dem Gegner Punkt für Punkt davon. Ungefährdet sicherten sie sich den ersten Satz mit 25:18. Im zweiten Durchgang konnten nun endlich auch die Kolkwitzer an die starken Leistungen der Saison anknüpfen. Diesmal zogen sie schnell mit vier Punkten davon und dominierten bis zur Auszeit der Spremberger beim Stand von 16:12 das Spielgeschehen. Dieser Griff in die taktische Trickkiste brachte jedoch die Wende zu Gunsten der Spitzbuben. Der zwischenzeitlich scheinbar eingestellte Angriff der Spremberger war wieder erwacht und sorgte für Resignation auf der Seite des Kolkwitzer SV. Auch die Auszeit beim 18:17 konnte die Spitzbuben nicht mehr aufhalten. Mit 25:21 ging auch dieser Satz an den KSC Asahi.

Im nächsten Spiel trafen die Spremberger auf einen nicht minder schweren Gegner. Der HSV II blieb in den vergangenen Spielen, genauso wie in der letzten Saison, hinter ihren Möglichkeiten zurück. So entwickelte sich ein sehr ausgeglichener erster Satz. Bis zur Schlussphase konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch gerade in dieser gönnten sich die Spitzbuben eine spielerische Auszeit. Folglich erspielten sich die Cottbuser vier Satzbälle. Doch damit stieg auch die psychische Belastung und als die Spitzbuben dann doch noch zum 24:24 ausglichen, glaubten schon viele an eine Wende. Diesmal schien es der Volleyballgott nicht gut mit den Spitzbuben zu meinen und so ging der erste Durchgang mit 26:24 an den HSV. Im zweiten Satz ließ der KSC Asahi nichts anbrennen. Ein überlegenes 25:21 brachte den Tiebreak, welcher mit 15:12 ebenfalls ungefährdet an die Spremberger ging.

Da im dritten Spiel der HSV die Kolkwitzer mit 2:1 besiegte, gab es an diesem Tag neben dem großen Gewinner, den Spremberger Spitzbuben, auch einen großen Verlierer. Nur ein Punkt aus zwei Spielen ist mit Sicherheit viel zu wenig für die erfolgsverwöhnten Kolkwitzer. Was die aktuelle Tabellenführung der Spitzbuben wert ist, wird sich bereits am nächsten Freitag zeigen. Dann kommt es im Nachholspieltag in Spremberg zum ersten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzweiten der WSG „Am Fließ“ und zum erneuten Duell mit der Reserve des HSV.

Für die Spitzbuben spielten: F. Richter, M. Szymanski, M. Rühlemann, C. Scharoba, M. Branzko, B. Schröter, T. Steffin, A. Hertel und M. Dräger (v.l.n.r.)

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